Warum trage ich unser Kind?


Tragen ist gesund, praktisch und wunderschön. Das Baby bekommt Nähe und Wärme, die Eltern haben die Hände frei und eine sichere Bindung entsteht „ganz von selbst“.


Menschenbabys sind Traglinge - viele Bewegungsmuster, angeborene Reflexe und anatomische Besonderheiten Neugeborener zeigen, dass sie von der Natur darauf vorbereitet werden, aktiv getragen zu werden.

So dienen z.B. die gespreizte und angehockte Beinhaltung, die ein Baby automatisch einnimmt, sobald es hochgehoben wird, sowie auch der Greif- und der Moro – Reflex, dazu, sich aktiv am Körper der tragenden Person festzuhalten.
Auch die nach innen gerichteten Fußsohlen, die O-förmigen Beine und die Form seiner Hüftgelenke zeigen, dass sich der vorgesehene Platz des Babys auf der Hüfte der Mutter oder einer anderen Bezugsperson befindet. Diese Position unterstützt zudem die Hüftreifung des Kindes in idealer Weise.

Sein Weinen dient dem Baby dazu, seine Mutter herbeizurufen, wenn es sich alleine fühlt (Kontaktweinen).


Getragen zu werden versetzt das Baby in einen „Zustand ruhiger Aufmerksamkeit“. Es befindet sich in seiner gewohnten Umgebung, eng am Körper der Mutter, des Vaters oder einer anderen vertrauten Bezugsperson. Es hört vertraute Geräusche, wie Herzschlag, Atmung und Stimme der Mutter. Es spürt die Wärme ihres Körpers. Es teilt ihre Bewegungen, wie es das schon aus dem Mutterleib gewöhnt war. In diesem ruhigen und zufriedenen Zustand fällt es dem Baby leicht, überflüssige Reize auszublenden und nur bestimmte bewusst wahrzunehmen - die Vorraussetzung für gezielte Aufmerksamkeit und Lernen.


So eng eingebunden in die Welt von Mutter und Vater lernt das Baby viel über seine Umwelt. Auf Augenhöhe mit den Erwachsenen, kann es ihre Gesichter beobachten, Veränderungen darin wahrnehmen und die Feinheiten der Körpersprache kennenlernen. Auch die Sprachentwicklung wird gefördert.

Das Baby nimmt an Alltagstätigkeiten der tragenden Person teil und kann diese Bilder mit den dazugehörigen Geräuschen und Bewegungen verknüpfen. All diese Erfahrungen liegen für den Säugling außerhalb seiner eigenen Möglichkeiten, durch das Tragen unterstützen Eltern ihr Kind dabei sich eigenständig so vielen Umweltreizen zuzuwenden, wie es möchte. Gleichzeitig hat es bei Reizüberflutung die Möglichkeit sich abzuwenden und in den sicheren Körper der Mutter oder des Vaters einzukuscheln.


Tragen stimuliert den Gleichgewichts- und Beschleunigungssinn des Babys und die Eigenwahrnehmung seines Körpers. Die sanfte Bewegung des Getragenwerdens hilft dem Säugling dabei, besser zu atmen, zu wachsen und seine Magen- Darmtätigkeit zu regulieren, was Blähungen und Koliken vorbeugt. Tragen hilft dem Baby zudem, seine motorischen Fähigkeiten zu verbessern.

Tragen hat beruhigende Wirkung. Getragene Babys weinen weniger. In Kulturen, in denen Babys die meiste Zeit getragen werden und Tag und Nacht Körperkontakt genießen, sind sogenannte „Schreiphasen“, wie sie viele Säuglinge und ihre Eltern häufig am Abend erleben, meist gänzlich unbekannt. So kann das Tragen auch für sogenannte „Schreibabys“, die sehr starke Bedürfnisse haben, eine große Hilfe sein.Tragen macht Eltern aufmerksamer. Das getragene Baby befindet sich direkt im Blickfeld seiner Eltern und so kommunizieren sie viel mit ihm und verbringen mehr Zeit in Beziehung zu ihm. Sie nehmen jede Gefühlsregung ihres Kindes sofort wahr und können prompt darauf reagieren. Das vermittelt dem Baby ein Gefühl von Wertschätzung und Angenommensein. Es gewinnt Selbstbewusstsein.


Tragen hat positive Auswirkungen auf die Eltern-Kind-Bindung. Sicher gebundene Kinder haben starke Wurzeln und können zu selbstsichereren Persönlichkeiten heranreifen.


Weitere Vorteile

Neben all den positiven Folgen, die das Tragen für das Baby haben kann – es ist auch einfach praktisch! Es erleichtert den Eltern das Leben, weil sie die Hände und den Geist frei haben für Hausarbeit oder ältere Geschwisterkinder. Es ermöglicht es ihnen auszugehen, Veranstaltungen wahrzunehmen oder im Restaurant zu essen, denn das Baby befindet sich in seiner vertrauten Umgebung nahe am Körper der Mutter oder des Vaters.


Gleiches gilt auch für das Reisen mit Baby oder Kleinkind.Vor allem Babys die sehr viel weinen können sich durch die vertraute Nähe in der Tragehilfe meist leichter entspannen. Die Energie eines überreizten Babys wird durch das Tragetuch begrenzt, das Einschlafen wird gefördert.
 
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